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Gerade seit Godzilla´s erstmaligem Auftauchen im Land
der unbegrenzten Möglichkeiten sind eine Menge Bücher
über Japan´s Exportschlager erschienen, welche
zum großen Teil aus Fan-Perspektive geschrieben wurden...
da werden zwar quietschbunte Modellkulissen und die Qualität
der Monsterkämpfe in allen Details beschrieben, aber
tiefergehende Details vermisst man weitgehend. David Kalat´s
A Critical History and Filmography of Toho´s
Godzilla Series geht da andere Wege: mit seinem geradezu
wissenschaftlichen Schreibstil beleuchtet er das Phänomen
Godzilla, liefert Informationen über unterschiedliche
Fassungen einzelner Filme und soziologische Hintergründe,
d. h. das Wiederspiegeln aktueller kultureller Begebenheiten
in den Filmen.
Jeweils ein Kapitel widmet Kalat jedem Film, angefangen von
einer kurzen Inhaltsangabe, über die Entstehung der Spezialeffekte
bis hin zu Vorstellungen einzelner relevanter Personen vor
und hinter den Kameras. Ergänzt wird das durch umfassende
Stabangaben. Auf Bildmaterial wurde jedoch völlig verzichtet,
was aber nicht unbedingt als Manko bezeichnet werden kann:
vielmehr wird die Seriösität des Werkes noch unterstrichen.
Interessant sind auch die Kapitel über frühere geplante
US-Filme (unter Regie von Jan De Bont oder Steve Miner), die
jedoch niemals das Planungsstadium verlassen haben.
Kurzum: A Critical History and Filmography
of Toho´s Godzilla Series stellt so etwas wie
die Bibel der Kaiju Eiga-Fraktion dar, allerdings muss man
einen recht hohen Anschaffungspreis von über 100 DM in
Kauf nehmen.
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