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Sammler von Godzilla-Merchandise müssen einige Dinge
besitzen, die für dieses aussergewöhnliche Hobby
zwingend notwendig sind: Geduld, Ehrgeiz, ein gesundes Konto...
und Sean Linkenback´s Unauthorized
Guide to Godzilla Collectibles! In seinem mit über
570 durchgehend farbigen Abbildungen reichlich illustrierten
Buch stellt er Tausende von mehr oder weniger seltenen Artikeln
vor, die seit dem Erscheinen des ersten Godzilla-Filmes im
Jahre 1954 auf den Markt gekommen sind. Die Auswahl ist unglaublich
angefangen von Standardprodukten wie T-Shirts, Magazinen,
Büchern, Autogrammen und diversen Filmfassungen auf VHS,
DVD, Laserdisc und längst überholten Formaten wie
Super 8 reicht die Palette über Puzzles, Münzen,
Software und Kostüme bis hin zu kostspieligen Original-Artworks,
Animation Cels (Einzelbilder aus Filmen), Postern
und natürlich Figuren. Zu den skurrilen Einträgen
gehören hier zweifellos diverse haushaltsübliche
Gegenstände im Kaiju Eiga-Look wie Tassen, Aschenbecher,
Seifenspender oder drollige Godzilla-Plüschhausschuhe!
Und wer hätte gedacht, dass es sogar Godzilla-Cola, Godzilla-Popcorn
und Godzilla-Nudeln gibt? Guten Appetit!
Einen grossen Teil des Buches etwa fünfzig Seiten
widmet Linkenback Postern und Fotosätzen, die
er aus allen Teilen der Welt zusammengetragen hat. Deutsche
Plakate fehlen da ebenso wenig wie Sammlerstücke aus
Spanien, Mexiko oder Polen, wobei aus letztgenanntem Land
meiner Meinung nach die mit Abstand hässlichsten Bilder
stammen :) Auf weiteren fünfzig Seiten dreht sich alles
um Figuren und Modellbausätze, sortiert nach den Herstellern
der Produkte wie Bandai, Popy oder auch Bullmark. Doch An
Unauthorized Guide to Godzilla Collectibles kann nicht
nur mit einer bisher ungeschlagenen Vielfalt an Merchandising-Artikeln
aufwarten, sondern hält zu jedem der Objekte auch Sammlerpreise
bereit, die durch das Hinzuziehen von Katalogen, Börsen
und im Gespräch mit anderen Sammlern ermittelt wurden.
Die Preise sind freilich mit Vorsicht zu geniessen, da seit
dem Erscheinen des Buches schon einige Jahre vergangen sind
und manche Angaben ganz einfach mittlerweile veraltet sind.
Um sich einen Überblick über den Wert seiner Sammlung
zu verschaffen, oder um ganz einfach mal in das Gebiet und
die damit verbundenen Investitionen hineinzuschnuppern,
reicht es aber allemal.
Sean Linkenback besitzt selber eine riesige Sammlung und
hat sich im Lauf der Jahre zu einem absoluten Fachmann auf
diesem Gebiet entwickelt. Im Vorwort des Buches berichtet
er über seinen Einstieg in das Hobby, seine Erfahrungen
und gibt Tips für Einsteiger. Er gründete in den
80ern Showcase
Collectibles, die mittlerweile grösste und bekannteste
Quelle für alte und neue Godzilla-Artikel auf der ganzen
Welt. Godzilla Collectibles ist das
Referenzwerk für die hartgesottenen Fans, die nicht nur
alle Filme im Regal stehen haben, sondern sich ihre Wohnung
mit ihren Lieblingsmonstern seien sie aus Plastik,
Vinyl, Resin oder einfach nur in Form überdimensionaler
Plakate an der Wand teilen.
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