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Irgendwo in der Antarktis. Die Mannschaft einer amerikanischen
Basis beobachtet verwundert, wie zwei Norweger mit einem Helikopter
einen Schlittenhund verfolgen und versuchen, diesen zu töten.
Durch einen Unfall verlieren die Jäger dabei selbst ihr Leben.
Die Amerikaner nehmen das verängstigte Tier auf, ohne zu ahnen,
dass sie sich damit den Tod ins Haus holen: unter dem flauschigen
Fell des Vierbeiners verbirgt sich eine äußerst gefährliche,
außerirdische Kreatur, die in der Lage ist, die Gestalt jedes
Lebewesens anzunehmen und sich so unbemerkt unter seine "Beute"
zu mischen...
Leider merken die Forscher viel zu spät, dass mit dem neuen
Mitbewohner etwas nicht in Ordnung ist: als die ersten scheußlich
zugerichteten Toten entdeckt werden, befindet sich der Feind schon
längst in den eigenen Reihen und versteckt sich nun in einer
menschlichen Hülle. Für MacReady, den Leiter der Basis,
und seine Männer bricht in der klaustrophobischen Enge der
Station der blanke Terror aus, denn wer kann schon wissen, ob sein
Gegenüber Freund oder Feind ist?

Bereits 1976 spielte der Produzent Stuart
Cohen mit dem Gedanken, den Howard Hawks-Klassiker Das
Ding aus einer anderen Welt mit aktualisierter Story, moderner
Tricktechnik und John Carpenter im Regiestuhl neu zu verfilmen.
Weil Carpenter zu diesem Zeitpunkt aber ein noch recht unbeschriebenes
Blatt war, obwohl er durch den Thriller Assault
- Anschlag bei Nacht bereits einige Aufmerksamkeit erregen
konnte, und der damaligen Science Fiction-Flaute, die erst mit den
Blockbustern Star Wars, Unheimliche
Begegnung der Dritten Art oder Alien
ihr Ende finden sollte, fand er keine willigen Geldgeber. Zweite
Wahl des Produzenten war Texas Chainsaw Massacre-Regisseur
Tobe Hooper, aber wegen eines miserablen Drehbuches wurde auch dieser
Plan wieder verworfen. Erst fünf Jahre später konnte Carpenter
das Projekt schließlich doch realisieren, nachdem die Filme
Halloween und The Fog
seinen Ruf als höchst talentierten Filmemacher gefestigt hatten.
Leider geschah dies zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt,
denn Das Ding startete kurze Zeit nach
Spielberg´s märchenhaftem E.T.
in den Lichtspielhäusern und das von dem grünen Gnom völlig
verzauberte Publikum konnte sich nicht gerade für Carpenter´s
brutalen Albtraum begeistern.
Ganz im Gegensatz zum Hawks-Klassiker bezieht sich das Remake wesentlich
stärker auf die rund siebzig Seiten umfassende Literaturvorlage
Who goes there? von John D. Campbell jr.
Der ausserirdische Organismus ist nun nicht mehr ein Mann, den man
in ein nettes Kostüm gesteckt hat, sondern das Werk der beiden
Effektspezialisten Rob Bottin (Das Tier)
und Roy Arbogast (Unheimliche Begegnung der Dritten
Art), die für Das Ding nicht
nur ihr bislang grösstes Etat zur Verfügung gestellt bekommen
hatten, sondern zusätzlich noch eine Crew aus 35 Tricktechnikern
und Makeup-Spezialisten. Für kurze Zeit wurde das Team sogar
noch von Oscarpreisträger Stan Winston (Terminator)
verstärkt, der für eine komplexe Verwandlungssequenz einen
mechanischen Hund entwarf. Insgesamt hat die Mannschaft einige Kreaturen
erschaffen, wie die Filmwelt sie bis dato noch nicht erblickt hat.
So darf man als Zuschauer bewundern, wie sich das Innere eines Hundes
nach außen kehrt und sich aus den blutigen Innereien ein neues
Wesen zusammensetzt... Solche Splattereffekte verschlangen einen
Großteil des 15-Millionen-Dollar-Budgets und oft wird dem
Regisseur zur Last gelegt, er hätte durch den Effekt-Overkill
das Gespür für die eigentliche Story verloren. Nichtsdestotrotz
besitzt Das Ding einige Spannungsmomente,
die ihresgleichen suchen. Etwa der Bluttest, mit dem man herausfinden
will, wer nun ein Mensch oder etwas "Anderes" ist...
Das Ding ist Carpenter´s erste Arbeit
für ein Major Studio und war leider auch sein erster finanzieller
Fehlschlag, was wohl zu Lasten der vielen schlechten Kritiken geht,
die den Film vorab begleiteten. Gerade weil die Atmosphäre
des Films wirklich aussichts- und hoffnungslos ist und das Horrorszenario
noch nicht einmal mit einem glücklichen Ende aufgelöst
wird (die einzigen beiden Überlebenden erwartet der sichere
Tod durch Erfrieren), konnten viele mit dem Werk nichts anfangen.
Wirklich schade, denn Das Ding zählt
gewiss zu Carpenter´s besten und spannendsten Werken der frühen
80er Jahre!
Die Schöpfer der Serie Akte X griffen
etwa zwei Jahrzehnte später ebenfalls auf die Kurzgeschichte
Who goes there? zurück. In der Folge
Eis, welche in Deutschland im Oktober 1994
erstmals ausgestrahlt wurde, dreht es sich um eine wurmähnliche
Kreatur, die unbemerkt den Willen seiner Wirtskörper manipulieren
kann und die Wissenschaftler einer antarktischen Forschungsstation
in den Wahnsinn treibt.
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Das Ding aus einer anderen
Welt (1982)
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The Thing From Another
World
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USA, 1982
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108 Minuten, Farbe
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Regie
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John Carpenter
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Drehbuch
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Bill Lancaster
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Kamera
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Dean Cundey
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Musik
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Ennio Morricone
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Schnitt
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Todd Ramsay
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Effekte
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Rob Bottin
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James Cummins
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Roy Arbogast
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(Makeup-Effekte)
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Albert Whitlock
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(Visuelle Effekte)
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Peter Kuran
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(Titelsequenz)
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Stan Winston
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(Mechanische Effekte)
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Produktion
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David Foster
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Lawrence Turman
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Kurt Russell
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MacReady
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Wilford Brimley
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Blair
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T. K. Carter
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Mauls
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David Clennon
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Palmer
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Keith David
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Childs
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Richard Dysart
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Dr. Copper
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Charles Hallahan
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Norris
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Larry Franco
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