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Die Chaank Corporation ist einer der größten Rüstungskonzerne
dieses Planeten, was zum beträchtlichen Teil dem Wissenschaftler
Jack Dante zu verdanken ist, der seine Vorgesetzten immer wieder
mit neuen, tödlichen Spielereien überrascht. Dabei ist
Dante eigentlich alles andere als ein vorbildlicher Mitarbeiter:
sein ellenlanges Vorstrafenregister reicht von einfachem Betrug
über Vergewaltigungen und Räubereien bis hin zum brutalen
Mord... und er führt stets ein Dutzend Waffen mit sich herum.
Kurz gesagt: er hat einen ziemlichen Dachschaden! Verständlich,
daß die neue Chefin des Konzerns, Hayden Cale, ihn kurzerhand
feuern will, was dem durchgeknallten Erfinder natürlich gar
nicht ins Konzept passt. Immerhin hat er hier das nötige Equipment,
um seine wirren Ideen in die Realität umzusetzen.
Als drei Mitglieder der "Humanistischen Allianz", einer
Umweltschutzorganisation, in das riesige Gebäude von Chaank
eindringen, um wertvolle Unterlagen im Haupttresor des Waffenkonzerns
zu vernichten, verbündet Dante sich kurzerhand mit den Gangstern.
Doch statt ihnen den Weg zum Haupttresor zu weisen, führt er
sie zu einem kleineren Tresorraum, zu dem nur er den Zugang hat.
Hier befindet sich seine neueste und gefährlichste Konstruktion:
das "Warbeast", ein stählernes Ungetüm mit riesigen
Metallklauen und -zähnen, welches seine potentiellen Opfer
mittels "Angstsensoren" aufspürt und zerfetzt! Der
Psychopath aktiviert seine Maschine, um sich an Cale zu rächen.
Die blutige Jagd durch den Wolkenkratzer beginnt!
Um den Attacken des "Warbeasts" zu entgehen, müssen
sich Cale und die Einbrecher notgedrungen zusammenraufen. Ein Spezialanzug,
der den Träger in einen furchtlosen und somit für die
Killermaschine unsichtbaren Supersoldaten verwandelt, soll die Rettung
aus der ausweglosen Situation bringen...

Stephen Norrington hat sich durch seine
Effekte in Terminator 2 und Aliens
den Ruf als einer der fähigsten Tricktechniker Grossbritanniens
erarbeitet. Nach einigen kurzen Werbespots inszenierte er im Alter
von 29 Jahren endlich seinen ersten abendfüllenden Film Death
Machine. Wie nicht anders zu erwarten von einem Mann seines
Faches konzentriert sich sein Debütwerk vor allem auf ausgezeichnete
Special Effects und weniger auf ein originelles Handlungsgerüst.
Dabei macht Norrington kein Geheimnis daraus, seine Ideen von anderen
Kassenschlagern geborgt zu haben: Jack Dante´s "Warbeast"
könnte ein unzivilisierter Prototyp des Terminators
sein, der im Kampfdress steckende Umweltschützer erinnert stark
eine schräge Mischung aus verbissen dreinblickendem RoboCop
und willenlosem Universal Soldier und der
Schauplatz der Jagd lässt darauf schliessen, dass Norrington
mehrmals in den Genuss von Die Hard gekommen
sein muss.
In nur zwei Monaten entstand der Film in den britischen Pinewood-Studios
und glücklicherweise konnte Norrington den Genre-Veteran Brad
Dourif (Fire Syndrome) für die Rolle
des "Mad Scientists" Jack Dante gewinnen. Den Part seiner
hübschen Gegenspielerin übernimmt Ex-Model Ely Pouget,
die ebenfalls schon in Genreproduktionen wie Der
Rasenmähermann 2 und Sirene 1
zu sehen war. Im Lauf der actiongeladenen Dauerverfolgungsjagd verwandelt
sie sich in eine wahre Kämpfernatur - Sigourney Weaver lässt
grüßen! William Hootkins, der in Death
Machine ein Vorstandsmitglied der Chaank Corporation spielt,
tritt hier bereits zum zweiten Mal gegen einen übermächtigen
Killerroboter an: seine erste Konfrontation fand in Richard Stanleys
Hardware statt und verlief auch dort recht
schmerzvoll.
Fans Phantastischer Filme werden begeistert sein von der Unmenge
an Filmzitaten, welche Norrington in sein Werk hineingepackt hat.
Die Charaktere tragen altbekannte Namen wie Sam Raimi, John Carpenter,
Scott Ridley und Dante. Weiterhin sind die Namen "Weyland"
und "Yutani" natürlich eine Anspielung auf den Namen
des machthungrigen Konzerns "Weyland Yutani" im Klassiker
Alien. Zusätzlich gibt es noch einige
Schmankerl wie Schwarzeneggers berühmtes Sprüchlein "I´ll
be back" aus Terminator und ähnliche
Kalauer wie ein sarkastisches "Game over" auf dem Bildschirm
des Androiden, als er seine Zielperson erfolgreich zerstückelt
hat...
Death Machine ist ein wirklich höchst
unterhaltsamer und trotz des eigentlich geringen Etats von nur rung
fünfzehn Millionen Dollar handwerklich makelloser Debütfilm,
der flotte Action, blutige Effekte und pechschwarzen Humor gekonnt
unter ein Dach bringt. Im Gegensatz zur Originalfassung ist die
deutsche Fassung etwas länger (!), was darin begründet
ist, daß die britische Fassung um einige Dialogszenen erleichtert
worden ist. Dafür sind hierzulande zwei kurze Szenen gekürzt
worden: der Filmtod von William Hootkins und das Eindringen eines
Messers in Jack Dantes Hand.
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Death Machine
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Death Machine
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Alternativtitel (TV):
Death Machine - Monster aus Stahl
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USA, 1994
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117 Minuten, Farbe
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Regie
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Stephen Norrington
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Drehbuch
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Stephen Norrington
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Kamera
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John De Borman
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Musik
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Crispin Merrell
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Schnitt
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Paul Endacott
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Effekte
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Dave Elsey
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CFX Creature Effects
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(Makeup-Effekte)
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Nik Williams
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(Animatronik)
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Produktion
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Dominic Anciano
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Ausf. Prod.
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Jim Beach
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| Co-Prod. |
Ray Burdis
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Brad Dourif
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Jack Dante
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| Ely Pouget |
Hayden Cale
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| William Hootkins |
John Carpenter
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| John Sharian |
Sam Raimi
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| Martin McDougall |
Yutani
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| Andreas Wisnewski |
Weyland
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| Richard Brake |
Scott Ridley
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| Rachel Weisz |
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