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Der Amerikaner Stephen Reinhart reist ins britische Städtchen
Arkham, wo er seine Verlobte Susan, die im Schloss ihrer Eltern
Nahum und Letitia Witley wohnt, besuchen will. Komischerweise verweigert
ihm jeder Einwohner der Stadt, den er nach dem Weg zum Anwesen der
Familie fragt, eine Auskunft. Die Bürger scheinen sich vor
diesem Ort zu fürchten... Stephen, der diese unerwarteten Reaktionen
als ländlichen Aberglauben deutet, macht sich schliesslich
zu Fuss auf den weg zu seiner Angebetenen. Er gelangt in einen einsamen
und völlig ausgedörrten Landstrich, in dessen Zentrum
- man ahnt es bereits - der luxuriöse Wohnsitz der Witleys
liegt!
Nahum, das an einen Rollstuhl gefesselte Familienoberhaupt, empfängt
Stephen alles andere als freundlich - am liebsten würde er
ihm die Tür vor der Nase wieder zuschlagen, doch Susan weiss
dies im letzten Augenblick zu verhindern. Dem Besucher wird ein
Zimmer zur Verfügung gestellt. Schon bald merkt dieser, dass
nicht nur in der Umgebung des Schlosses, sondern auch innerhalb
der alten Mauern etwas Unheimliches vor sich geht. In einem von
riesigen Pflanzen und monströsen Kreaturen bevölkerten
Gewächshaus findet er schliesslich die Antwort: ein Gesteinsbrocken
aus dem All, der vor vielen Jahren in der Nähe einschlug, hat
quasi über Nacht die nicht besonders ansprechende Heidelandschaft
in einen prächtigen Garten Eden verwandelt. Doch der Haken
an der Sache war, dass nach der kurzzeitigen Blütezeit ein
rascher Verfall erfolgte, in dessen Verlauf jede Lebensform ausgelöscht
wurde oder - im schlimmeren Fall - zu schaurigen Wesen mutierte.
Auch Nahum Wiley, der bereits einige Jahre der Strahlung des Meteors
ausgesetzt ist, löst sich eines Tages in seine Bestandteile
auf - nicht ohne vorher seiner Sinne beraubt Jagd auf Stephen und
Susan zu machen...

Daniel Haller´s Karriere begann
als Art Director bei Roger Corman´s American International
Pictures. Mit seinen stimmungsvollen Sets und trotz des Minimalbudgets
hervorragenden Kulissen gelang es ihm, einigen der billigen Produktionen
eine gruselige Atmosphäre zu verpassen. 1965 debütierte
er schliesslich als Regisseur mit Das Grauen auf
Schloss Witley, einer Adaption der Lovecraft-Geschichte The
Colour out of Space, die erstmals 1927 im Magazin "Amazing
Stories" abgedruckt worden ist. Obwohl Haller´s Verfilmung
zu seinen besseren Werken gezählt werden darf, vermisst man
doch den Schrecken der Literaturvorlage. Der Film stützt sich
nur auf einige wenige Punkte der Geschichte - gerade soviel, um
den Film als eine Lovecraft-Horrorvision anpreisen zu können.
So wurde beispielsweise aus einem kleinen Farmhaus ein eindrucksvolles
Schloss, in dem sich die schauerlichen Ereignisse abspielen...
Dafür entschädigt Das Grauen auf Schloss
Witley mit einigen gelungenen Spezialeffekten, die für
damalige Zeiten recht haarig waren - in erster Linie natürlich
der im Finale des Filmes regelrecht dahinschmelzende Nahum Witley.
Altstar Boris Karloff glänzt hier in einer seiner letzten Rollen.
Seine Erkrankung sieht man ihm hier bereits deutlich an, was die
Vermutung nahelegt, dass Witley´s Rollstuhl nicht nur eine
schmückende Requisite war. Nick Adams, der in einigen japanischen
Godzilla-Streifen Gastauftritte das amerikanische
Volk mehr schlecht als recht vertrat, beweist auch hier, dass er
als Schauspieler kaum etwas taugt. Sowohl in ruhigen Momenten als
auch in lebensbedrohlichen Situationen zeigt er den gleichen Gesichtsausdruck,
als wenn ihm jeden Tag radioaktiv verseuchte Mutanten über
den Weg laufen würden! Sogar Suzan Farmer (Blut
für Dracula), die hier in ihrem ersten Spielfilm zu
sehen ist, kann ihn locker an die Wand spielen.
Auch wenn Daniel Haller´s Regiedebüt als vorlagengerechte
Adaption nicht viel taugt, stellt das Werk trotzdem solide B-Kost
dar und kann natürlich Fans von Karloff uneingeschränkt
ans Herz gelegt werden. Haller verfilmte später noch weitere
Geschichten von Lovecraft, darunter The Dunwich
Horror und Voodoo Child. The
Colour out of Space wurde in dem Film The
Farm (aka The Curse) ein weiteres
Mal verfilmt.
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Das Grauen auf Schloss
Witley
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Die! Monster! Die!
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Alternativtitel:
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Monster of Terror
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(GB)
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The House at the End
of the World
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USA, 1965
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73 Minuten, Farbe
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Regie
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Daniel Haller
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| Drehbuch |
Jerry Sohl
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Kamera
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Paul Beeson
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Musik
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Don Banks
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Schnitt
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Alfred Cox
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Effekte
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Wally Weevers
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Ernie Sullivan
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Produktion
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Pat Green
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James H. Nicholson
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Samuel Z. Arkoff
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Boris Karloff
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Nahum Witley
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| Nick Adams |
Stephen Reinhart
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| Freda Jackson |
Letitia Witley
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| Suzan Farmer |
Susan Witley
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| Patrick Magee |
Dr. Henderson
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| Paul Farrell |
Jason
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| Terence De Marney |
Merwyn
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| Leslie Dwyer |
Potter
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| Harold Goodwin |
Taxifahrer
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| Sheila Raynor |
Miss Bailey
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| Sydney Bromley |
Pierce
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| Billy Milton |
Henry
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