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Der Schriftsteller Paul Baxter macht gemeinsam mit seinen Reisebegleitern
Keith und Anne Urlaub in einem kleinen, idyllischen Ort der Bretagne.
Die Warnungen einer alten Zigeunerin vor einem Fürsten
der Dunkelheit, der ganz in der Nähe sein Unwesen treiben
soll, schlägt man in den Wind. Dass in solch gutgemeinten Hinweisen
der einheimischen Bevölkerung zumeist ein Fünkchen Wahrheit
liegt, dürfte dem gängigen Horrorpublikum bekannt sein.
So ist es nicht verwunderlich, dass Pauls Freunde schon bald einem
unbekannten Killer zum Opfer fallen. Baxter kehrt nach London zurück.
Hier muss er feststellen, dass die beiden Särge, welche zwischenzeitlich
ebenfalls in England angekommen sind, leer sind! Scotland Yard wird
in den mysteriösen Fall eingeschaltet, doch die Spürnasen
erweisen sich als unfähig, das Geheimnis der verschwundenen
Leichen zu lüften. Schliesslich ergreift Baxter selbst die
Initiative und reist zurück nach Frankreich. Er kommt einem
adeligen Blutsauger mit dem aussagekräftigen Namen Graf
Sinistre auf die Spur, der ab und zu unvorsichtige Jungfrauen
zum Aderlass bittet und auf diese Weise bereits eine Schar von Vampiren
um sich versammelt hat!

Lance Comfort, der sich hauptsächlich
mit Kriminalfilmen beschäftigte, inszenierte 1965 seinen ersten
und einzigen Ausflug ins Horrorfach. Die Gruft
der toten Frauen war die erste britische Produktion, welche
auf die Vampirthematik in einer zeitgemässeren Variante einging
während Christopher Lee in den berühmten Dracula-Verfilmungen
der Hammer Studios in einem gotischen Schloss umherspukte, vergräbt
Comforts Graf Sinistre in der Planet Film Distributors-Produktion
seine perlweissen Beisserchen bevorzugt im Nacken englischer Touristinnen
der Gegenwart. Die Modernisierung der klassischen Vampirfigur kann
jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Die
Gruft der toten Frauen ein ziemlicher Heuler ist. Die Handlung
ist jederzeit vorhersehbar und bietet nichts Neues, dafür aber
umso mehr nackte Haut. Als leichtbekleidete Schlangentänzerin
ist Julie Mendez zu sehen, die diese nicht unbedingt anspruchsvolle
Rolle auch in den beiden Genrestreifen Das Haus
des Schreckens und Herrscherin der Wüste
spielte. Hubert Noel verblasst als finsterer Oberbeisser ebenso
wie William Sylvester (2001 Odyssee im
Weltraum) in der Rolle des Aushilfs-Vampirjägers.
Ein enttäuschender Vampirfilm! Freunde dieses Blutsaugergenres
sollten auf jeden Fall zur im gleichen Jahr erschienenen Hammer-Produktion
Blut für Dracula greifen, in der Christopher
Lee zum zweiten Mal die Rolle seines Lebens verkörperte.
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Die Gruft der
toten Frauen
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Devils of Darkness
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Alternativtitel:
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Das Teufelsritual
Talisman
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GB, 1965
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85 Minuten, Farbe
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Regie
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Lance Comfort
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| Drehbuch |
Lyn Fairhurst
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Kamera
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Reginald H. Wyer
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Musik
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Bernie Fenton
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Schnitt
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John Trumper
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Produktion
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Tom Blakeley
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William Sylvester
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Paul Baxter
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| Hubert Noel |
Graf Sinistre
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| Diana Decker |
Madeleine Brown
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| Tracy Reed |
Karen Steele
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| Carole Gray |
Tania
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| Rona Anderson |
Anne Forest
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| Peter Illing |
Inspektor Malin
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| Brian Oulton |
Colonel
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| Marianne Stone |
Herzogin
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| Gerard Heinz |
Bouvier
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| Walter Brown |
Bruno
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| Eddie Byrne |
Robert Kelsey
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| Marie Burke |
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| Victor Brooks |
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| Avril Angers |
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| Julie Mendez |
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